Wispertrail Wispertalsteig

Wieso Wispertrail „Wispertalsteig“?

Der Wispertalsteig wurde bereits 2009 als Premiumweg ausgezeichnet. Er ist so etwas wie das Original, die Initialzündung zum Wandern im Wispertaunus und gilt als Ideengeber und Vorreiter für die Wispertrails1Wispertrails – Wispertalsteig/Wegbeschreibung.

Was macht den Wispertrail „Wispertalsteig“ aus

Der Wispertalsteig ist 14,6 km lang. Es sind immerhin etwa 475 Höhenmeter zu überwinden.

Damit ist er als mittelschwer bis anspruchsvoll einzustufen. Das ist kein Spaziergang. Dieser Wispertrail heißt Wispertalsteig und so ist es gemeint.

Der Wispertalsteig führt rund um Espenschied, einen Ort mit etwa 300 Einwohnern, der sich selbst als Sonnenterrasse des Wispertales beschreibt. Und das Bild trifft es gut.

Die Runde führt zunächst von der Hochebene hinunter ins Werkerbachtal, wieder hoch zum Mehrholzblick, später geht es noch einmal tief hinunter bis zur Wisper. Und ja, wenn es runter geht, muss es irgendwann auch wieder hoch gehen. Das ist der Verlauf, wenn Sie in Espenschied starten.

Starten Sie an der Laukenmühle, geht es zunächst bergauf und die Rundreise endet bergab.

Feste Wanderschuhe sind hier eine gute Idee.

Der Wispertalsteig hat alles: Steile Anstiege, tiefe Täler, Felsen, Wald, weite Wiesen, weite Ausblicke und zwischendurch immer wieder die innere Freude: „Ist das schön hier!“

Der Wispertalsteig ist für mich einer der attraktivsten Wispertrails.

Bilder zum Wispertrail „Wispertalsteig“

Die Wege

Es gibt breite Wald- und Feldwege, aber eben auch schmale Pfade, steinige Passagen und einige durchaus knackige Anstiege. Wer nur gemütlich spazieren möchte, ist hier eher falsch.

Die Ausblicke

Gleich nach dem Start wartet bereits ein erstes 360-Grad-Panorama.

Und das ist nur der Anfang. Immer wieder öffnet sich der Wald und gibt den Blick über die Höhen des Wispertaunus frei.

Eindrucksvoll ist der Mehrholzblick. Felsen und knorrige Krüppeleichen bilden dort eine beeindruckende Kulisse.

Von Sophias Unruh, einem weiteren prominenten Aussichtspunkt, hat man einen schönen Blick auf die Lauksburg.

Kurz vor Ende lockt dann noch Omas Ruh mit einem Blick über die Wälder.

Rastmöglichkeiten

An Rastmöglichkeiten mangelt es auf dem Wispertalsteig nicht. Es bieten sich immer wieder Bänke an schönen Plätzen für eine Pause an. Und nicht zuletzt sind die hier genannten Aussichtspunkte, wie der Mehrholzblick oder Sophias Unruh oder Omas Ruh jeweils spektakuläre Orte für eine kleine Rast.

Der Wald

Der Wald ist auf dem Wispertalsteig eigentlich ständig dabei. Mal als Teil des Panoramablickes, mal wandert man hindurch. Mit rund 72 Prozent Waldanteil ist das auch kein Wunder. Dabei wirkt der Wald nicht überall gleich. Mal läuft man auf breiteren Wegen zwischen hohen Bäumen, mal führt der Pfad durch geradezu verwunschen wirkende Abschnitte.

Und dann gibt es wieder diese Stellen, an denen der Wald plötzlich aufreißt und den Blick in die Landschaft freigibt.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Da ist zunächst der Saurierfelsen. Aufrecht aus dem Boden ragende Schieferplatten sehen tatsächlich ein bisschen so aus, als hätte hier irgendwann ein steinerner Saurier seine letzte Ruhe gefunden. Ein bisschen Fantasie gehört allerdings dazu.

Eine besondere Station ist der Werkerbrunnen im Sauerbornbachtal. Das eisenhaltige Wasser wurde hier bereits im 18. Jahrhundert genutzt und sogar in Tonflaschen verkauft.

Und dann ist da noch Ulis Märchenwald, eine märchenhafte Waldpassage mit bemalten Steinen und liebevoll gestalteten Figuren.

Später geht es hinunter ins Wispertal. Unterwegs kommt man unter anderem an den Resten eines ehemaligen Reichsarbeitslagers vorbei.

Und unten im Tal erinnert die Laukenmühle an die frühere Mühlentradition des Wispertals. Hier ist der zweite Parkplatz, von dem aus man die Tour starten kann.

Wisper Trail „Wispertalsteig“ in Stichworten

  • Startpunkt: Wanderparkplatz Espenschied am Ortsausgang Richtung Welterod
  • Alternativer Startpunkt: Wanderparkplatz im Wispertal nahe der Laukenmühle
  • Länge: ca. 14,6 km
  • Höhenmeter: ca. 475 m
  • Gehzeit: ca. 4,5 Stunden ohne Pausen
  • Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis anspruchsvoll
  • Waldanteil: ca. 72 %
  • Feste Wanderschuhe empfehlenswert
  • Zahlreiche Rastmöglichkeiten unterwegs
  • Einkehrmöglichkeit: Laukenmühle bzw. Gaststätten in Espenschied.
    Achtung: In jedem Falle zuvor die Öffnungszeiten abklären.
  • Gute Beschilderung entlang des Weges

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