Die Welt ein bisschen besser machen

Die Zeit ist aus den Fugen

Schaut man sich die Nachrichten an, könnte man den Eindruck bekommen:

„Die Zeit ist aus den Fugen“1Hamlet, 1. Aufzug, 5. Szene.

Krieg, Streit, Zwietracht bestimmen oft die Schlagzeilen. Vieles wirkt bedrohlich und oft auch so groß, dass wir uns als Einzelne machtlos fühlen.

Welche Macht hat der Einzelne?

Gerade in der Demokratie stellt sich eine spannende Frage: Welche Macht hat der Einzelne? Der Einzelne als Teil des Demos, des Volkes, von dem doch alle demokratische Macht ausgehen soll.

Macht beginnt da, wo man sich entscheidet, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung beispielsweise dafür, die Welt ein bisschen besser zu machen. Dies nicht zuerst vom anderen zu erwarten. Sondern bei sich selbst zu beginnen.

Die Welt ein bisschen besser machen

Es gibt einen Sinnspruch, der auf den ersten Blick wie ein Satz wirkt, den man an einer Toilettentür oder auf einem Campingplatz lesen könnte:

„Hinterlasse jeden Ort ein bisschen besser, als du ihn vorgefunden hast.“

Vielleicht schmunzeln Sie jetzt etwas. Und merken gleichzeitig: In diesen Worten steckt erstaunlich viel Lebensklugheit.

Denn dieser Gedanke lässt sich auf nahezu jeden Bereich unseres Lebens übertragen. Auf den Arbeitsplatz. Auf die Familie. Auf die Nachbarschaft. Immer da, wo man gerade ist. Und immer da kann man die Welt ein bisschen besser machen.

Die Welt ein bisschen besser machen – was bedeutet das konkret?

Die zugrunde liegende Frage ist: Was ist mein Beitrag dazu, dass die Welt ein besserer Ort wird?

Die Welt ein bisschen besser machen bedeutet nicht, jeden Tag Großes zu vollbringen. Oft reicht schon eine kleine Geste, ein freundliches Wort, ein offenes Ohr.

Es bedeutet, Menschen mit Freundlichkeit statt mit Gleichgültigkeit zu begegnen. Das Verbindende zu suchen statt des Trennenden.

Sowohl den eigenen Nutzen als auch den Nutzen des Anderen zu berücksichtigen und zuzulassen.

Immer gepaart mit der  Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Jeder Einzelne, in Verantwortung für das Ganze. Nicht darauf zu warten, dass irgendjemand die Welt rettet. Sondern selbst dort anzufangen, wo man gerade ist.

Was bleibt

Eine bessere Welt entsteht selten durch große Worte. Sie wächst aus vielen Taten.

„Hinterlasse jeden Ort ein bisschen besser, als du ihn vorgefunden hast.“

Nicht nur auf dem Campingplatz. Sondern als Haltung für ein gutes Leben.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und viel Erfolg. Herzlichst, Ihr

Rolf Koch

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