Am ersten Aprilwochenende, dem 06. und 07. April 2024, luden Kiedricher Winzer ein zum 10. Kiedricher Weinsteig. Das Wetter war fantastisch, der Andrang war riesig. Die Stände der neun teilnehmenden Winzer reihten sich entlang des Kiedricher Weinsteigs, vom Weinprobierstand bis zur Burg Scharfenstein. Mit Kiedricher Weinen, Pizza, Bratwurst, Gyros und Eis war umfassend für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
Riesling aus den berühmtesten Schieferlagen der Mosel präsentierte das Weingut Wwe Dr. H. Thanisch – Erben Thanisch am 26.02.2024 in der wineBANK Rheingau. Das in Bernkastel-Kues ansässige VdP-Weingut hat eine über 375-jährige Geschichte und wird nun bereits in 4. und 5. Generation von Frauen geleitet, erfahren wir von Christina Thanisch, der Tochter von Inhaberin Sofia Thanisch. In den eigenen Weinbergen wird ausschließlich Riesling angebaut. Und auch nur Trauben aus diesen Weinlagen werden in den eigenen Weinkellern ausgebaut. Für die Gärung werden grundsätzlich keine künstlichen Hefen verwendet. Durch die Verwendung natürlicher Hefen soll der Terroir-Gedanke betont werden, der auch die Grundidee der VdP-Klassifikation darstellt.
Vorgestellt wurden fünf Weine, vom Ortswein bis zu den Großen Lagen „Lay“, „Badstube“ und die sonnenverwöhnteste Lage „Doctor“, eine Lage mit Süd- bis Südwest-Ausrichtung und bis zu 70% steilen Schieferhängen. Der 2022 DOCTOR Riesling GG, trocken, ist eine der Ausnahmen, bei denen zusätzlich etwas Reinzuchthefe verwendet wird. Ansonsten sind die Riesling-Weine, Mosel-typisch, wie wir erfahren, eher feinherb bis restsüß ausgebaut. Für Rheingauer Riesling-Freunde eine interessante Erfahrung, ist man hier doch eher trocken ausgerichtet. Und bemerkt eventuell nicht, was einem entgeht. Und so bricht Club Manager Dominic Nebel eine Lanze für die Kombination von Wildragout und feinherbem Riesling von der Mosel.
Christina Thanisch zwischen Christian Ress und Club Manager Dominic Nebel.Club-AtmosphäreAlte Reben, ein Großes Gewächs und drei Weine aus Großen Lagen.Zum feinherben Wein gab´s ein feines Käsebuffet.Weiter hinten im Keller.
Zu Gast beim wineBANKers Table am 29.01.2024 war das VDP-Weingut Schloss Vollrads, mit über 800 Jahren Weinbautradition eines der ältesten Weingüter Deutschlands.
Präsentiert wurden die Weine von Kellermeister Jochen Bug und dem Vertriebsleiter Deutschland, Stefan Färber.
Die Bandbreite der vorgestellten Weine ging vom Gutswein bis zum Großen Gewächs der Einzellage Greiffenberg. Den Abschluss machte ein 2018 Schlossberg Riesling Sekt brut nature.
Stefan Färber und Jochen Bug stehen dem Clubmanager der wineBANK Rheingau, Dominic Nebel, Rede und Antwort.
Von rechts nach links: 2018 Schlossberg Riesling Sekt brut nature 2022 Gutswein Vollrads Riesling trocken 2022 Gutswein Riesling „Edition“ trocken, der gewählte Lieblingswein der Mitarbeiter von Schloss Vollrads 2020 „1716 Cabinet“ Riesling trocken, eine Reminiszenz an die Errichtung des weltweit ersten Cabinet-Kellers zu Schloss Vollrads 2021 Schlossberg Riesling Großes Gewächs trocken 2018 Greiffenberg Riesling Großes Gewächs trocken
Ich freue mich schon darauf, im Sommer wieder öfter mal eine nette Runde von Mittelheim über Schloss Vollrads nach Johannisberg und zurück nach Mittelheim zu gehen. Und dann sicherlich auch eine kleine Rast im Hofausschank des Schlosses zu machen.
Natur Pur, eine Veranstaltung der Hattenheimer Winzer, findet jährlich am Tag der deutschen Einheit statt. Also schon mal für 2024 vormerken. Erstmalig in diesem Jahr führte der Weg bis zur Domäne Steinberg. Und dort starteten wir.
Gutes Wetter, gute Laune!Schlechtes Wetter, trotzdem gute Laune!Und weiter geht´s.Zum Abschluss wieder zur Domäne Steinberg. Ein sehr attraktiver Betrieb des Landes Hessen.
Eine meiner Lieblingsstrecken ist die von Lorchhausen aus, den Talweg hoch, nach etwa 3,5 km links in den Wald und dann runter ins Wisperglück (siehe hier und hier). Insgesamt rund 9 km.
Man kann die Strecke aber auch abkürzen, wenn man am Grillplatz Lorchhausen links abbiegt. Los geht´s!
Den ersten Teil der Strecke geht es beständig bergauf. Man bekommt gute Betriebstemperatur.Vorbei an wunderbar eingewachsenen Wochenendgrundstücken.Hier am Grillplatz mal ausnahmsweise abgekürzt und links abgebogen statt noch ein Stück weiter geradeaus zu gehen. Sind dann nur ca. 6 km statt 9 km.Zwischen den Wipfeln sieht man dieses Haus mit unverbaubarem Fernblick.Der Blick auf Burg Stahleck und den Postenturm, insbesondere in diesem Licht… immer wieder faszinierend.Blick vom Rosen-Pavillon oberhalb Lorchhausen.Tradition trifft auf Moderne. Im Vordergrund: die Clemens-Kapelle, im Hintergrund: Windräder auf der anderen Rheinseite.