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	<title>Weinwissen &#8211; Im Rheingau zuhause</title>
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	<title>Weinwissen &#8211; Im Rheingau zuhause</title>
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	<item>
		<title>Weinbau und Klimawandel am 50. Grad nördlicher Breite</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rolf Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 06:17:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Rheingau]]></category>
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					<description><![CDATA[Weinbau und Klimawandel – wohin wandert der Wein? Der Klimawandel verändert den Weinbau. Ist das schlimm? Nicht unbedingt. Weinreben brauchen Wärme – und mehr Wärme müsste dem Weinbau doch eigentlich entgegenkommen. Das stimmt auch &#8211; bis zu einem gewissen Grade. Denn Weinbau ist ein Spiel mit klimatischen Grenzen. Ist es zu kalt, reifen die Trauben &#8230; <p class="link-more"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/09/21/weinbau-und-klimawandel/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Weinbau und Klimawandel am 50. Grad nördlicher Breite“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weinbau und Klimawandel – wohin wandert der Wein?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Klimawandel verändert den Weinbau. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist das schlimm? Nicht unbedingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weinreben brauchen Wärme – und mehr Wärme müsste dem Weinbau doch eigentlich entgegenkommen. Das stimmt auch &#8211; bis zu einem gewissen Grade.</p>



<span id="more-10329"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Weinbau ist ein Spiel mit klimatischen Grenzen. Ist es zu kalt, reifen die Trauben nicht zuverlässig. Wird es zu warm, reifen sie zu schnell, verlieren Säure und können zu viel Zucker und damit Alkohol entwickeln. Kommt zur Wärme noch Trockenheit hinzu, gerät die Rebe zusätzlich unter Stress.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Klimawandel verändert sich die Landkarte des Weinbaus. Es erfolgt eine Verschiebung der klimatisch geeigneten Gebiete: <strong>nach Norden auf der Nordhalbkugel und nach Süden auf der Südhalbkugel</strong><sup class="modern-footnotes-footnote ">1</sup>. Gleichzeitig gewinnen höhere und kühlere Standorte an Bedeutung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was braucht Weinbau?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Qualitätsweinbau braucht die Rebe eine ausreichend lange Vegetationsperiode mit passenden Temperaturen und ausreichender Wasserversorgung. Dabei unterscheiden sich die Ansprüche deutlich nach Rebsorte. <strong>Riesling und Spätburgunder </strong>kommen mit vergleichsweise wenig Wärme aus. <strong>Cabernet Sauvignon, Syrah oder Grenache</strong> benötigen deutlich mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Temperatur und Wasser sind nicht die einzigen Faktoren. Auch der Boden, seine Fähigkeit, Wasser zu speichern und den Wurzeln zur Verfügung zu stellen, sowie die kleinräumigen klimatischen Bedingungen eines Weinbergs spielen eine wichtige Rolle. Genau dieses Zusammenspiel von Klima, Boden und Rebe bildet einen wesentlichen Teil dessen, was im Weinbau mit <strong>Terroir</strong> bezeichnet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wärme</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erwärmung durch den Klimawandel beschleunigt die Entwicklung der Rebe. Austrieb, Blüte, Reifebeginn und Lese finden früher statt. Für kühle Weinregionen ist das zunächst eine gute Nachricht: Wo Trauben früher nur in guten Jahren zuverlässig ausreiften, verbessern sich die Bedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann kippt dieser Vorteil allerdings. Die Trauben können dann sehr früh viel Zucker einlagern, während sich Säure und bestimmte Aromakomponenten nicht im gleichen Maße entwickeln. Das ist auch für den <strong>Rheingauer Riesling</strong> relevant. Die Hochschule Geisenheim beobachtet hier bereits Veränderungen bei Säure und Aromakomponenten<sup class="modern-footnotes-footnote ">2</sup>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wasser</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens genauso wichtig wie die Temperatur ist die Wasserverfügbarkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Wärme erhöht grundsätzlich den Wasserbedarf der Rebe, weil mit steigender Temperatur auch die potenzielle Verdunstung zunimmt. Gleichzeitig können längere Trockenperioden die Wasserreserven im Boden stärker beanspruchen. Eine Region kann deshalb temperaturmäßig weiterhin hervorragend für Weinbau geeignet sein und trotzdem durch zunehmenden Wasserstress Probleme bekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Verteilung der Niederschläge spielt eine Rolle. Längere Trockenphasen können sich mit Starkregen abwechseln. Viel Regen in kurzer Zeit ersetzt eine gleichmäßige Wasserversorgung aber nur bedingt, weil ein Teil des Wassers oberflächlich abfließen kann. In Hanglagen kann Starkregen zudem die Erosion fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Terroir, Terroir!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man mal nur einen Augenblick darüber nachdenkt, dass zu dem, was man allgemein mit Terroir beschreibt, auch das <strong>Mikroklima</strong> in dieser Region gehört, kann man erahnen, dass der Klimawandel hier zu großen Umwälzungen führen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Lagen und Große Lagen orientieren sich an dem Terroirgedanken. Für die Klassifikation sind außerdem bestimmte Rebsorten vorgegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich nun das Klima, das Mikroklima des Standortes, die Wärmeexposition und die Wasserverfügbarkeit ändern, stellt sich die Frage: Was wird aus dem Terroirgedanken?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die absehbaren klimatischen Veränderungen könnten hier zu spannenden Entwicklungen führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel England: vom zu kalten zum guten Weinland</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch vor wenigen Jahrzehnten war England für hochwertigen Weinbau schlicht zu kühl. Heute entstehen dort insbesondere Schaumweine, die international Beachtung finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das liegt auch am Klimawandel. Für hochwertigen Schaumwein braucht man keine extrem hohe Traubenreife. Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier sollen ausreichend reif werden, gleichzeitig aber eine hohe Säure bewahren. Das inzwischen wärmere Klima Südenglands bietet dafür zunehmend günstige Bedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders anschaulich ist das Projekt des <strong>Champagnerhauses Taittinger</strong> in Kent. Dort in Südengland, in der Domaine Evremond, werden <strong>Chardonnay, Pinot Noir</strong> und <strong>Pinot Meunier </strong>auf Kreideböden angebaut. Taittinger beschreibt das Klima als vergleichbar mit den Bedingungen in der Champagne vor einigen Jahrzehnten<sup class="modern-footnotes-footnote ">3</sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn wir noch weiter in den Norden gehen, nach <strong>Sylt,</strong> ungefähr 55° nördliche Breite, dann hat dort das Weingut Balthasar Ress aus dem Rheingau seit 2009 seinen nördlichsten Weinberg, bestückt mit Rivaner- und Solaris-Reben<sup class="modern-footnotes-footnote ">4</sup>.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="10051" src="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/08/Urlaub-auf-Sylt-2026_6956-1024x768.jpg" alt="Weinbau und Klimawandel" class="wp-image-10051" srcset="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/08/Urlaub-auf-Sylt-2026_6956-1024x768.jpg 1024w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/08/Urlaub-auf-Sylt-2026_6956-300x225.jpg 300w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/08/Urlaub-auf-Sylt-2026_6956-768x576.jpg 768w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/08/Urlaub-auf-Sylt-2026_6956.jpg 1200w" sizes="(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Eines der vielen schönen Anwesen in Keitum, dem nördlichsten Weinort Deutschlands.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und was bedeutet das für den Rheingau?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rheingau liegt bei ungefähr <strong>50° nördlicher Breite</strong> und damit bereits ziemlich weit nördlich im weltweiten Weinbau. Mehr Wärme ist für ihn deshalb zunächst kein Nachteil. Die Trauben reifen zuverlässiger und früher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage lautet vielmehr: <strong>Welche Lagen werden künftig besonders interessant?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rheingau besitzt auf engem Raum unterschiedliche Höhenlagen, Expositionen und Böden. Hallgarten und Rauenthal liegen beispielsweise höher als viele Weinberge unmittelbar am Rhein. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="9466" src="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/06/Wein-des-Monats-mai-2026_IMG_6388-768x1024.jpg" alt="Weinbau und Klimawandel" class="wp-image-9466" srcset="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/06/Wein-des-Monats-mai-2026_IMG_6388-768x1024.jpg 768w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/06/Wein-des-Monats-mai-2026_IMG_6388-225x300.jpg 225w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/06/Wein-des-Monats-mai-2026_IMG_6388-rotated.jpg 900w" sizes="(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Riesling vom Hallgartener Hendelberg, <a href="https://www.vdp.de/de/die-weine/weinbergonline/lage/7051-hallgartener-hendelberg#map-inline-target" target="_blank" rel="noreferrer noopener">180-300m ü. N. N</a>., mein <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/06/01/wein-des-monats-mai-2026/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wein des Monats Mai 2026</a>.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Höhere Lagen werden durch ihre niedrigeren Temperaturen auch künftig für Riesling interessant bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber <strong>höher bedeutet nicht automatisch besser</strong>. Die Hochschule Geisenheim weist darauf hin, dass Steillagen wegen ihrer Exposition einen hohen Energieeintrag erhalten und zugleich regelmäßig weniger Wasser speichern. Dadurch können sie bei zunehmender Trockenheit besonders unter Wasserstress leiden<sup class="modern-footnotes-footnote ">5</sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend wird deshalb das Zusammenspiel von <strong>Temperatur, Höhe, Exposition, Boden und Wasserhaushalt</strong> sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rheingau wird deshalb vermutlich nicht einfach „nach oben wandern“. Wahrscheinlicher ist im Verlaufe des Klimawandels eine stärkere Differenzierung innerhalb der Region. Kühlere Standorte können für Riesling wertvoller werden, wasserspeichernde Böden werden <strong>an Bedeutung gewinnen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Klimawandel verändert damit nicht nur die geografischen Grenzen des Weinbaus. Er verändert auch die Frage, <strong>was künftig eine gute Weinlage ist</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Sie sehen, es bleibt interessant! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlichst grüßt Sie</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/ueber-mich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ihr Rolf Koch</a></p>
<div>1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/09571264.2010.530098?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hans R. Schultz &amp;Gregory V. JonesClimate Induced Historic and Future Changes in Viticulture</a></div><div>2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.hs-geisenheim.de/forschung/institute/pflanzenzuechtung/ueberblick-institut-fuer-pflanzenzuechtung/aktuelles/international-riesling-symposium-irs-2022-austausch-von-geisenheimer-forschenden-und-studierenden-mit-der-praxis-steht-im-zeichen-des-klimawandels" target="_blank" rel="noreferrer noopener">International Riesling Symposium 2022</a></div><div>3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.taittinger.com/en/webzine/evremond" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Taittinger &#8211; Domaine Evremond</a></div><div>4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.balthasar-ress.de/news-leser/news-pressemitteilung-3?" data-type="link" data-id="https://www.balthasar-ress.de/news-leser/news-pressemitteilung-3?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Balthasar Ress &#8211; Sylt &#8211; Erste Traubenlese in 2013</a></div><div>5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://hs-gm.hessenfis.de/converis/portal/detail/Project/4607417" data-type="link" data-id="https://hs-gm.hessenfis.de/converis/portal/detail/Project/4607417" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Entwicklung gewinnoptimierter Bewirtschaftungskonzepte für Weinbau in Steillagen</a></div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Rotwein schmeckt bitter &#8211; 5 Weinfehler &#8211; oder etwa nicht? Teil 5</title>
		<link>https://im-rheingau-zuhause.de/2026/05/04/der-rotwein-schmeckt-bitter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rolf Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wine and Dine]]></category>
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					<description><![CDATA[Um was geht´s? In dieser 5-teiligen Serie stelle ich fünf Besonderheiten vor, denen man beim Genuss von Wein begegnen kann. In den ersten vier Beiträgen hatten wir Petroltöne im Riesling, Depot im Rotwein und Reduktionstöne &#8211; von Feuerstein bis Böckser sowie Weinstein im Glas behandelt. Im fünften und letzten Artikel dieser Reihe widmen wir uns &#8230; <p class="link-more"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/05/04/der-rotwein-schmeckt-bitter/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Rotwein schmeckt bitter &#8211; 5 Weinfehler &#8211; oder etwa nicht? Teil 5“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Um was geht´s?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser 5-teiligen Serie stelle ich fünf Besonderheiten vor, denen man beim Genuss von Wein begegnen kann. In den ersten vier Beiträgen hatten wir <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/03/16/5-weinfehler-petrolton/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petroltöne im Riesling</a>, <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/03/23/5-weinfehler-depot-im-glas/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Depot im Rotwein</a> und <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/04/13/5-weinfehler-reduktionstoene/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reduktionstöne</a> &#8211; von Feuerstein bis Böckser sowie <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/04/20/weinstein-im-glas-weinfehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weinstein im Glas</a> behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im fünften und letzten Artikel dieser Reihe widmen wir uns dem Thema &#8222;<strong>Der Rotwein schmeckt bitter</strong>&#8220; .</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Rotwein schmeckt bitter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennen Sie das: Sie nehmen einen Schluck Rotwein &#8211; und plötzlich zieht sich alles zusammen. Oje, der ist bitter, das ist aber kein Guter. Oder doch?</p>



<span id="more-9303"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Klare Antwort: Es kommt drauf an. Ein gewisses Maß an Bitterton ist nicht nur normal, sondern sogar erwünscht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Tannine?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tannine gehören zur Gruppe der Phenole und werden auch als Gerbstoffe bezeichnet. Sie sind verantwortlich für den bitteren Geschmack und das adstringierende Mundgefühl. Sie sind insbesondere enthalten in Schale, Kernen und Stielen der Trauben. Auch über den Ausbau im Holzfass können zusätzliche Tannine in den Wein gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je länger der Wein auf der Maische steht, desto mehr Tannine werden aus Schalen, Kernen, Stielen in den Wein abgegeben. Das gilt für Rotwein und Weißwein gleichermaßen. Da aber Weißwein normalerweise direkt abgepresst wird oder nur kurz auf der Maische steht, Rotwein hingegen regelmäßig längere Maischestandzeiten hat, ist das Thema &#8222;Tannine&#8220; in erster Linie ein Rotweinthema. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was machen Tannine?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tannine sorgen für Struktur, Rückgrat und Lagerfähigkeit. Zusammen mit Säure, Frucht und Alkohol  schaffen sie ein komplexes Aromenspiel. Bei jungen Weinen ist die Bitternote der Tannine oft noch etwas dominant. Diese jungen Weine wirken noch sehr ungestüm, das Vorrecht der Jugend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der Reifung des Weines werden Tannine immer besser im Wein eingebunden und sind daher weniger reagibel mit der Mundschleimhaut. Will sagen, die empfundene Bitternote ist deutlich milder geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Rotweine mit eher zurückhaltender Tanninstruktur, etwa Spätburgunder oder Merlot, und solche mit deutlich mehr Grip wie Sangiovese oder Cabernet Sauvignon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann mit diesen Gegebenheiten natürlich spielen. Wenn man z.B. einen kleinbeerigen Spätburgunder-Klon, der also einen hohen Schalenanteil in der Maische aufweist, im Holzfass ausbaut, kann da ein <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2024/12/29/wein-des-monats-dezember-2024/">wunderbarer Wein</a> mit intensiven Aromen und feiner, tragender Tanninstruktur entstehen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="5009" src="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2025/01/image-3.png" alt="Rotwein schmeckt bitter" class="wp-image-5009" srcset="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2025/01/image-3.png 768w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2025/01/image-3-225x300.png 225w" sizes="(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Einer meiner Lieblings-Spätburgunder mit wunderbar eingebundenen Tanninen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Rotwein schmeckt bitter &#8211; Fehler oder nicht?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wiederhole mich: Es kommt darauf an. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundsätzlich: Nein, kein Fehler. </strong><br>Es ist normal, dass Rotwein Tannine enthält. Es ist normal, dass bei jungem Rotwein diese Tannine noch recht ruppig wirken. Bei reiferen Weinen sollten diese besser eingebunden sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber: Was sein kann.</strong><br>Es ist denkbar, dass die Trauben zum Zeitpunkt der Ernte noch nicht die sogenannte &#8222;phenolische Reife&#8220; hatten. Die Tannine wirken relativ aggressiv und hart. Haben auch nach längerer Lagerung noch eine gewisse Kantigkeit. Das kann passieren bei Jahrgängen, in denen die Trauben aufgrund äußerer Umstände gelesen werden mussten, obwohl es noch nicht der ideale Zeitpunkt war. Ist halt nicht schön. Und dieser Jahrgang wird wohl nicht berühmt werden für perfekt balancierte Weine.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ja, ein Fehler<br></strong>Die Bitterkeit kann auch durch ungewollte bakterielle Prozesse im Wein entstehen. Dieser Fall ist aber sehr selten. Außerdem werden Sie es dem Winzer nicht nachweisen können. Spaß beiseite. Es gibt Weinkenner, die Weine mit der Andeutung eines Weinfehlers lieben. Die diese zusätzliche Facette im Aroma goutieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Rotwein schmeckt bitter- was ist zu tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tannine reagieren auf Sauerstoff. Wenn Ihnen also ein Wein zu bitter ist, dann belüften Sie ihn oder dekantieren ihn vor dem Trinken. Geben sie ihm etwas Zeit. Regelmäßig sollte er dadurch weicher im Geschmack werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Bitternote im Rotwein ist normalerweise kein Fehler, sondern Teil seines Charakters. Geben Sie dem Wein etwas Zeit und Luft und der Wein zeigt, was in ihm steckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da Weingenuss auch immer ein Erlebnis ist, können Sie daraus eine besondere Form der vertikalen Weinprobe gestalten: Verkosten Sie Ihren Wein jetzt, 15 Minuten später, weitere 15 Minuten später. Lassen Sie eine halbe Flasche für morgen übrig und machen Sie dann dasselbe wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlichst, Ihr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/ueber-mich/" target="_blank" data-type="link" data-id="https://im-rheingau-zuhause.de/ueber-mich/" rel="noreferrer noopener">Rolf Koch</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Links und Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.weinkenner.de/glossar/tannin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weinkenner &#8211; Das Weinmagazin</a><br><a href="https://www.vinum.eu/de/weinwissen/tipps-tricks/klischees/2023/tannine-kantig-und-jung-elegant-im-alter-tipps-tricks-vinum/" data-type="link" data-id="https://www.vinum.eu/de/weinwissen/tipps-tricks/klischees/2023/tannine-kantig-und-jung-elegant-im-alter-tipps-tricks-vinum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vinum &#8211; Magazin für Weinkultur</a><br><a href="https://shop.weinamlimit.de/glossar/physiologische-reife-a.k.a.-phenolische-reife" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wein am Limit</a><br><a href="https://www.vineshop24.de/lexikon/bittergeschmack/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vine Shop 24</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weinstein im Glas &#8211; Weinfehler oder nicht &#8211; Teil 4</title>
		<link>https://im-rheingau-zuhause.de/2026/04/20/weinstein-im-glas-weinfehler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rolf Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wine and Dine]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorab In dieser 5-teiligen Serie stelle ich fünf Besonderheiten vor, denen man beim Genuss von Wein begegnen kann. Bisher hatten wir Petroltöne im Riesling, Depot im Rotwein und Reduktionstöne &#8211; von Feuerstein bis Böckser behandelt. Im vierten Teil widmen wir uns dem Weinstein im Glas. Oje, Splitter im Glas Gerade bei Weißwein passiert es manchmal, &#8230; <p class="link-more"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/04/20/weinstein-im-glas-weinfehler/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Weinstein im Glas &#8211; Weinfehler oder nicht &#8211; Teil 4“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Vorab</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser 5-teiligen Serie stelle ich fünf Besonderheiten vor, denen man beim Genuss von Wein begegnen kann. Bisher hatten wir <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/03/16/5-weinfehler-petrolton/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petroltöne im Riesling</a>, <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/03/23/5-weinfehler-depot-im-glas/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Depot im Rotwein</a> und <a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/04/13/5-weinfehler-reduktionstoene/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reduktionstöne</a> &#8211; von Feuerstein bis Böckser behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vierten Teil widmen wir uns dem <strong>Weinstein im Glas</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Oje, Splitter im Glas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei Weißwein passiert es manchmal, dass man kleine Splitter im Glas wahrnimmt. </p>



<span id="more-9263"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem ersten Schrecken stellt man fest, dass es wohl doch keine Splitter sind, sondern kleine Kristalle, sogenannter Weinstein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Weinstein genau?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Weinstein bezeichnet man die kristallinen Salze der Weinsäure. Mit chemischem Namen heißen sie Tartrate. Diese Salze entstehen, wenn die Weinsäure mit Mineralstoffen (vor allem&nbsp;Kalium&nbsp;und&nbsp;Kalzium) reagiert. Diese Weinsäure-Salze sind in Wasser nur begrenzt löslich und bilden daher Kristalle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man auf diesen Kristallen herumknuspert, so schmecken sie vielleicht etwas säuerlich, sind aber nicht ungenießbar oder gar giftig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Optik gilt allerdings: Ein Umweg über die Karaffe schadet nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entsteht Weinstein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weinstein ist eine Verbindung aus Weinsäure mit Kalium bzw. Kalzium zu Kaliumhydrogentartrat bzw. Kalziumtartrat. Je mehr Säure ein Wein hat und je mehr Mineralien die Trauben im Laufe ihrer Reifung aufnehmen können, um so größer ist das Potenzial für die Bildung von Weinstein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt ein paar Bedingungen, die die Bildung von Weinstein begünstigen, z.B. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hoher Alkoholgehalt, </li>



<li>ein ph-Wert &gt;= 3,2 und</li>



<li>niedrige Temperaturen. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und letztlich auch der verschlagene Begleiter des Lebens, die Zeit.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="6406" src="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2052-768x1024.jpg" alt="Weinstein im Glas" class="wp-image-6406" srcset="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2052-768x1024.jpg 768w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2052-225x300.jpg 225w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_2052-rotated.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es Weinstein auch in Rotwein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Prinzip: Ja. In der Praxis ist dies aber seltener sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hat mehrere Gründe:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Rotwein bleibt oft länger im Fass. Dadurch hat Weinstein mehr Zeit, sich dort abzusetzen.</li>



<li>Rotwein enthält tendenziell weniger Weinsäure als Weißwein. Also auch weniger Potenzial zur Bildung von Weinstein.</li>



<li>Weißwein wird häufig kühler gelagert als Rotwein. Was das Ausfallen von Weinstein begünstigt.</li>



<li>Und schließlich: Im hellen Weißwein sieht man Weinstein-Kristalle schlicht besser als im dunklen Rotwein.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Weinstein ein Weinfehler?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich handelt es sich nicht um einen Weinfehler. Weinstein entsteht aus dem, was im Wein ist und was da auch drin sein soll:  Weinsäure und Mineralien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weinstein kann sich am Korken der Flasche absetzen oder findet sich auf dem Flaschenboden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann es in etwa vergleichen mit dem Depot im Rotwein: Im Verlaufe von Gärung und Reifung bilden sich im Wein chemische Verbindungen. Das ist ein normaler und erwünschter Prozess. Wenn diese Verbindungen allerdings zu schwer werden, dann fallen sie aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Weinstein ein Qualitätsmerkmal?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kann man so nicht sagen. Weinstein kann ausfallen. Entweder im Fass oder im Glas. Faktoren, die das Ausfallen von Weinstein begünstigen, sind ein hoher&nbsp;Alkoholgehalt, ein Mindest-pH-Wert sowie niedrige&nbsp;Temperaturen. Unabhängig von der eigentlichen Qualität des Weines.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber auch eine weitere Sichtweise auf den Weinstein: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Je langsamer und schonender die Gärung verläuft, desto weniger Weinstein fällt im Fass aus. Da dann aber der Weinstein vermehrt in der Flasche ausfällt, können Sie  ab und an lesen: Weinstein sei ein Qualitätsmerkmal, weil er auf eine schonende Gärung im Fass hinweist. Nun ja, für die Frage, was einen guten Wein ausmacht, gibt es viele Antworten. Und nicht alle Antworten sind vollständig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann der Winzer tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Winzer kann Weinstein gezielt vor der Abfüllung entfernen durch Kältebehandlung und Filtration. Das Ausfallen des Weinsteines wird also gezielt vorweggenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn aber der Wein möglichst unbehandelt sein soll, wird der Winzer vielleicht ganz bewusst darauf verzichten, hier Maßnahmen zu ergreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob also eine getroffene Maßnahme oder das Unterlassen von Eingriffen ein Qualitätsmerkmal begründen, mag jeder selbst entscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weinstein ist kein Weinfehler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist vielmehr ein sichtbares Ergebnis dessen, was im Wein passiert &#8211; ein Nebenprodukt von Reife, Zusammensetzung und Lagerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja: Im Glas stört der Weinstein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb: Wenn man weiß, dass der Wein Weinstein haben könnte, einfach den Wein vorher dekantieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und immer dran denken: Wein ist ein Naturprodukt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlichst, Ihr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/ueber-mich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rolf Koch</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und Links</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://magazin.wein.plus/faq/weinherstellung/was-ist-weinstein?" data-type="link" data-id="https://magazin.wein.plus/faq/weinherstellung/was-ist-weinstein?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wein.plus</a><br><a href="https://www.brogsitter.de/firmenkunden/entdecken/weinlesezeit/kristalle-im-wein-wie-entsteht-weinstein?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brogsitter</a><br><a href="https://www.woscheks-weinwissen.de/doku.php/inhaltsstoffe_chemisch?" data-type="link" data-id="https://www.woscheks-weinwissen.de/doku.php/inhaltsstoffe_chemisch?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Woschek´s Weinwissen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reduktionstöne im Wein &#8211; 5 Weinfehler, oder etwa nicht? Teil 3</title>
		<link>https://im-rheingau-zuhause.de/2026/04/13/5-weinfehler-reduktionstoene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rolf Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 06:48:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wine and Dine]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischen Feuerstein und Böckser In Teil 3 dieser kleinen Serie zu vermeintlichen oder tatsächlichen Weinfehlern geht es um die Einschätzung von sogenannten Reduktionstönen. Der reduktive Weinausbau erfolgt unter weitgehendem Abschluss von Sauerstoff. Man möchte so die Frische der Weine bewahren und die Primäraromen hervorheben. Manche Winzer gehen noch einen Schritt weiter und arbeiten bewusst auf &#8230; <p class="link-more"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/04/13/5-weinfehler-reduktionstoene/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Reduktionstöne im Wein &#8211; 5 Weinfehler, oder etwa nicht? Teil 3“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Feuerstein und Böckser</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Teil 3 dieser kleinen Serie zu vermeintlichen oder tatsächlichen Weinfehlern geht es um die Einschätzung von sogenannten Reduktionstönen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der reduktive Weinausbau erfolgt unter weitgehendem Abschluss von Sauerstoff. Man möchte so die Frische der Weine bewahren und die Primäraromen hervorheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Winzer gehen noch einen Schritt weiter und arbeiten bewusst auf einen ganz speziellen Reduktionston hin: eine rauchige kühle Note, die an den Duft von aneinandergeschlagenem Feuerstein erinnert. Manche Weinliebhaber suchen genau diesen Ton, diesen Grip im Aroma.</p>



<span id="more-9132"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Reduktionstöne können jedoch auch deutlich weiter gehen &#8211; bis hin zu Gerüchen, die an faule Eier, Kohl oder sogar Ziegenbock erinnern, daher der Name &#8222;Böckser&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kommt das und was passiert da? Und immer wieder dieselbe Frage: Weinfehler oder nicht?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reduktiver Ausbau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim&nbsp;<strong>reduktiven Ausbau</strong>&nbsp;wird der Wein möglichst&nbsp;<em>unter Ausschluss von Sauerstoff</em>&nbsp;hergestellt. Ziel ist es, Oxidation zu vermeiden und die&nbsp;<strong>Primäraromen</strong>&nbsp;– also die typischen Frucht- und Blütendüfte der Rebsorte – zu bewahren. Dieses Verfahren ist typisch für moderne Weißweine und Rosés.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung beginnt meist schon bei der Lese: Die Trauben werden kühl und zügig verarbeitet, oft unter Verwendung von Trockeneis oder Stickstoff, um Oxidation zu verhindern. Auch der Gärprozess findet unter weitgehendem Luftabschluss statt. Der Ausbau erfolgt anschließend in&nbsp;<strong>Edelstahltanks</strong>, die luftdicht verschlossen sind und eine präzise Temperaturkontrolle erlauben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert chemisch?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während der alkoholischen Gärung entstehen  im Hefestoffwechsel flüchtige Schwefelverbindungen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt es zu Ungleichgewichten, kann dieser Stoffwechsel entgleisen. Die Hefe gerät sozusagen unter Stress. Stress für die Hefe kann mehrere Ursachen haben: z.B. Stickstoffmangel im Most oder eine hohe Gärtemperatur. Im Hefestoffwechsel werden vermehrt Zwischenprodukte des Schwefelstoffwechsels, insbesondere Schwefelwasserstoff, freigesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aus den Schwefelverbindungen wird, ist eine Frage des spezifischen Kellermanagements, sowohl beim Gärprozess, als auch beim anschließenden Ausbau des Weines. Ob ich einen besonderen Wein bekomme oder einen Stinker, ist zu einem gewissen Grad steuerbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reinzuchthefen vs. Spontangärung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet man Reinzuchthefen, deren Verhalten und Nährstoffbedarf genau bekannt ist, so macht das den Gesamtprozess besser steuerbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei spontan vergorenen Weinen, also wenn die natürlichen Hefen des Weinbergs die Gärung übernehmen, ist dieser Prozess naturgemäß aufwändiger zu steuern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insoweit sind merkliche Reduktionstöne bei spontan vergorenen Weinen wahrscheinlicher. Gleichzeitig kann genau diese Dynamik aber auch zu besonders komplexen Weinen führen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="8664" src="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_18-768x1024.jpg" alt="Reduktionstöne im Wein" class="wp-image-8664" srcset="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_18-768x1024.jpg 768w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_18-225x300.jpg 225w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_18.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Reduktionstöne &#8211; Weinfehler oder nicht?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Feuerstein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Feuerstein-Duft ist ein gewollter Reduktionston. Hier geht es um das gezielte Arbeiten in einem Grenzbereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dieser Duft entsteht durch verschiedene flüchtige Schwefelverbindungen, allerdings in sehr geringer Konzentration und im Zusammenspiel mit Säure, Frucht und weiteren Aromakomponenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Dekantieren kann man hier zwar auch gewisse Verschiebungen bewirken, aber die Besonderheit, der Feuersteinduft, das Mineralische im Geschmack, bleibt weitgehend erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Reduktionstöne sind also kein Fehler, sie sind ein Charaktermerkmal des Weines.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Böckser &#8211; 1</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im vorhergehenden Kapitel sprach ich von flüchtigen Schwefelverbindungen. Hier geht es insbesondere um Schwefelwasserstoff, der während des Gärprozesses gebildet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da dieser flüchtig ist, kann ein Dekantieren oder sonstiges Belüften des Weines hier Abhilfe schaffen. Das heißt, ein anfänglicher Geruch nach faulen Eiern ist noch kein Killer. Das kann verfliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da diese reduktiven Töne auf einem Kontinuum von Feuerstein bis Ziegenbock gedacht werden müssen, ist es sogar durchaus möglich, dass sich nach dem anfänglichen Schwefelduft eine feinere flintige Note zeigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Böckser &#8211; 2</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich aber nun aus diesen Schwefelverbindungen stabilere organische Verbindungen bilden, insbesondere sogenannte Mercaptane (Thiole), dann gibt es diese stechenden Fehltöne, die nach Zwiebeln oder Knoblauch riechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Belüften kann man auch hier gewisse Änderungen des Böckser erreichen. Der Duft mag sich etwas verändern, aber man wird ihn nicht wirklich los. Hier haben wir einen echten Weinfehler.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reduktionstöne im Wein &#8211; zwischen Feuerstein und Ziegenbock. Interessant sind sie allemal. Und in der heftigsten Ausprägung sind es echte Weinfehler. Unterhalb dieser Ausprägung ist es durchaus eine Frage der Vorlieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlichst, Ihr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/ueber-mich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rolf Koch</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Thematische Links</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2025/11/17/reduktiver-weinausbau-vs-oxidativer-weinausbau/" data-type="link" data-id="https://im-rheingau-zuhause.de/2025/11/17/reduktiver-weinausbau-vs-oxidativer-weinausbau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Im-Rheingau-zuhause.de</a><br><a href="https://www.prowein.de/de/Media_News/Magazin/Alle_Magazin_Artikel/Reduktiver_Ausbau?" data-type="link" data-id="https://www.prowein.de/de/Media_News/Magazin/Alle_Magazin_Artikel/Reduktiver_Ausbau?" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ProWein: Reduktiver Ausbau</a><br><a href="https://www.weinhalle.de/weinwissen/boeckser.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weinhalle.de</a><br><a href="https://www.wein-und-markt.de/service/mitarbeiterschulung/was-ist-das-eigentlich-boeckser" target="_blank" data-type="link" data-id="https://www.wein-und-markt.de/service/mitarbeiterschulung/was-ist-das-eigentlich-boeckser?utm_source=chatgpt.com" rel="noreferrer noopener">Weinmarkt</a><br><a href="https://shop.weinamlimit.de/magazin/reduktion-im-wein-was-ist-das-ueberhaupt/" target="_blank" data-type="link" data-id="https://shop.weinamlimit.de/magazin/reduktion-im-wein-was-ist-das-ueberhaupt/" rel="noreferrer noopener">WeinamLimit</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>5 Weinfehler &#8211; oder etwa nicht? Teil 2: Depot im Glas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rolf Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wine and Dine]]></category>
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					<description><![CDATA[Worum geht´s? In dieser kleinen Serie stelle ich fünf Besonderheiten vor, denen man beim Genuss von Wein begegnen kann. In Teil 1 hatten wir als vermeintlichen Weinfehler die Petrolnote im Duft, die bei gereiften Rieslingen auftreten kann. In Teil 2 geht es um das Depot im Glas bei gereiften Rotweinen. Die Frage ist immer dieselbe: &#8230; <p class="link-more"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/2026/03/23/5-weinfehler-depot-im-glas/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„5 Weinfehler &#8211; oder etwa nicht? Teil 2: Depot im Glas“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht´s?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser kleinen Serie stelle ich fünf Besonderheiten vor, denen man beim Genuss von Wein begegnen kann. In Teil 1 hatten wir als vermeintlichen Weinfehler die Petrolnote im Duft, die bei gereiften Rieslingen auftreten kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Teil 2 geht es um das Depot im Glas bei gereiften Rotweinen. Die Frage ist immer dieselbe: Weinfehler oder nicht?</p>



<span id="more-9063"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Schreck beim Rotwein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie schenken den letzten Rest aus einer Rotweinflasche ein und bemerken, dass da so dunkelrotbraunes Gekrissel im Wein ist. Was ist das denn? Sieht seltsam aus. Ist das giftig?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Depot</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, das ist das sogenannte Depot. Das Vorhandensein des Depots deutet auf einen gehaltvollen Wein hin, ist also eher ein Qualitätsmerkmal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlaufe der Reifung des Weines entstehen durch die sogenannte Polymerisation von Gerbsäure (Tanninen) und Phenolen immer langkettigere Verbindungen. Die Tannine werden eingebunden. Der Wein wirkt insgesamt weicher und ausgewogener.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab einer gewissen Größe sind diese langkettigen Verbindungen aber zu schwer und fallen aus, sammeln sich also auf dem Boden der Flasche an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Effekt tritt besonders bei Weinen auf, die unfiltriert oder gering filtriert abgefüllt wurden, um das gesamte Spektrum der Aromen des Weines zu erhalten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="8654" src="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_8-1024x768.jpg" alt="5 Weinfehler - oder etwa nicht? Teil 2: Depot im Glas" class="wp-image-8654" srcset="https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_8-1024x768.jpg 1024w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_8-300x225.jpg 300w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_8-768x576.jpg 768w, https://im-rheingau-zuhause.de/wp-content/uploads/2026/01/Riesling-Schleife-Himmel-und-Hoellenberg_8.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist zu tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Depot ist zwar ein Zeichen dafür, dass der Wein gereift ist, schmeckt aber selbst eher etwas bitter. Also trinken Sie es am besten nicht mit. Sie haben drei Möglichkeiten zu vermeiden, das Depot mitzutrinken:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sie dekantieren gereiften Rotwein, bevor Sie ihn ausschenken. Das Depot lassen Sie weitgehend in der Flasche.</li>



<li>Wenn Sie den Rotwein nicht dekantieren wollen, können Sie auch beim Ausschenken des letzten Schluckes aufpassen, dass kein Depot ins Glas kommt.</li>



<li>Wenn Sie weder dekantieren noch beim Ausschenken aufpassen, dann haben Sie das Depot im Glas und passen dann halt beim Trinken ein bisschen auf.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz Mutige trinken das Depot mit, knabbern ein bisschen auf dem Depot herum und merken: Ja, es schmeckt bitter. Gefährlich ist es nicht. Jedenfalls nicht gefährlicher als der Rotwein selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Spaß beim Trinken Ihres gehaltvollen Rotweines wünscht Ihnen, Ihr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://im-rheingau-zuhause.de/ueber-mich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rolf Koch</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und externe Links</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://glossar.wein.plus/" target="_blank" data-type="link" data-id="https://glossar.wein.plus/polymerisierung" rel="noreferrer noopener">wein.plus &#8211; Lexikon</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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